Basisausstattung für Schulen, die mit iPads arbeiten wollen

Aktuell scheint mir die folgende Ausstattung sinnvoll, falls sich eine Schule dazu entschieden hat, iPads für die unterrichtliche Nutzung anzuschaffen, immer eine WLAN-Ausstattung und eine Glasfaseranbindung der Schule vorausgesetzt:

Hardware

  • iPads (Modell 2018) 
  • Projektionsfläche und AppleTV (4. Generation) in jedem Klassenraum, in dem die Geräte genutzt werden sollen. Das AppleTV sollte ins LAN eingebunden sein.
  • Kabelgebundene Anschlussmöglichkeit für externe Geräte neben der Projektionsfläche (HDMI, ggf. VGA, Audio-Anschlüsse, Steckdosen), wie etwa bei dieser einfachen und günstigen Lösung aus Dormagen:

photo_2018-05-18_13-42-10

  • Sinnvoll ist es sicherlich dieses abschließbar in der Nähe des Beamers zu montieren, etwa mit diesen Haltern

Windows-HINWEIS : Auf Windows-Rechnern lässt sich das Programm AirParrot installieren, mit dessen Hilfe jeder Windowsinhalt stabil auch auf dem AppleTV gespiegelt werden kann.

Android-HINWEIS: Für Android-Geräte gibt es die kostenlose App AllCast, um Inhalte des Smartphones oder anderer Tablets auf das AppleTV zu übertragen

Software

Standard-Apple-Software (kostenlos bei jedem Gerät inkludiert):
  • Textverarbeitung (pages)
  • Tabellenkalkulation (numbers)
  • Präsentationssoftware (keynote)
  • Musik-Schnitt und -gestaltung (garageband)
  • Videoschnitt (iMovie)

Weitere Software für den Einstieg für alle Fächer:

  • BookCreator (Bücher einfach selbst erstellen)
  • Baiboard (gemeinsame Online-Tafel)
  • Greenscreen (z.B. DoInk) (Greenscreenaufnahmen)
  • StopMotion Studio (StopMotion-Filme)
  • Popplet (einfache Mindmap)
  • Prezi (Präsentation)
  • Documents (Datenaustausch)
  • Padlet (Zugriff auf interaktive Online-Pinnwand)
  • ThingLink (Bilder interaktiv gestalten)
  • Adobe Spark Video (Videos erstellen)
  • Adobe Spark Page (Internetseiten mit Text und Bildern erstellen)

Achtung: Hier fehlen noch alle fachspezifischen Apps. Diese würde ich sukzessive nach den Wünschen der Kollegen (vielleicht gibt es ja auch direkt Wünsche) installieren. Wer sich über fachspezifische Apps informieren möchte, sei auf diese Übersicht verwiesen: Tablet-Apps im Vergleich.

Ich bin der Meinung, dass Schulen die App-Installation sowie die Betreuung der Geräte einem außerschulischen Dienstleister überlassen sollte, im Rhein-Kreis Neuss etwa der IT für Kommunen, ITK.

Zubehör

Wenn Schulen einen Stift für ihre Geräte wollen, wäre die Anschaffung des Logitech Crayon sinnvoll (50€ im Vergleich zum 100€ teueren ApplePen fast günstig).  Diesen gibt es exklusiv für den Bildungsbereich, also nicht im freien Verkauf.

Ich halte Tastaturen nicht für nötig, es reichen aber einfachste Bluetooth-Tastaturen, wenn wirklich Tastaturen nötig erscheinen.

Aufbewahrung

2015-09-24 16.54.34Mir scheint sinnvoll eine flexible Aufbewahrung in Postkisten mit passend erstellten Einsätzen, wie sie z.B. bei eSchool in Düsseldorf, an Schulen in Essen oder bei uns im Medienzentrum im Einsatz sind. Vorteil: leicht zu transportieren, auch über Treppen, Ladeeinheit wird nicht immer mitgeschleppt, Kabel bleiben bei der Ladeeinheit (USB-Hub).

Hüllen für iPads

Die Geräte selbst müssen natürlich in eine Schutzhülle. Dabei ist wichtig, dass die Geräte vollständig in der Hülle verschwinden und keine Teile der Hülle über die Display-Fläche hinausgehen.

Schränke für die Aufbewahrung

Damit die Geräte sicher aufbewahrt werden sind zudem Tresor-Schränke nötig, wie etwa diese hier.  Achtung: In den Schränken muss ein WLAN-Access-Point zum kabellosen Laden installiert sein und die Möglichkeit bestehen die Geräte mit einem guten USB-Hub mit Strom zu versorgen.

 

 

Werbeanzeigen

Wer braucht noch interaktive Tafeln?

Da die neue Original-Smartboard-Software Notebook 14 leider nicht mehr kostenlos verfügbar ist, muss man sich – einmal ganz abgesehen von pädagogischen Bedenken bei der Nutzung von interaktiven Tafeln – sinnvolle Alternativen überlegen.

Alternative 1: Konsequent OpenSource-Software verwenden – Open Sankoré

Will man mit einer einfachen, kostenlosen Software die Notebook-Software von Smart ersetzen, bietet sich die Software Open Sankoré an.

Das Bedienungskonzept setzt auf intuitive und effiziente Bedienbarkeit. Insbesondere soll es sich auch an Lehrende, Schüler und Studierende richten, die keine besonderen technischen Vorkenntnisse haben.

Im Programm können jegliche Dokumententypen eingefügt werden (Text, Bilder, Flash Animationen, Videos). Alle Inhalte können auch mit Kommentaren versehen werden (zB ein PDF-Dokument).

Ein weiterer wichtiger Teil des Programms ist die Möglichkeit, Lerninhalte mit anderen zu teilen und fremde Inhalte zu übernehmen oder zu verbessern. Das kann unter anderem über die Internetseite Planète Sankoré erfolgen, auf der bereits vorhandene (derzeit überwiegend französischsprachige) Inhalte ausgetauscht werden.

Wikipedia

Die Macher verfolgen keine kommerziellen Interessen, die Software bleibt also langfristig kostenlos verfügbar und wird auch regelmäßig weiter entwickelt. Zudem ist sie sogar für Linux-System verfügbar. Nur die Version für Apples El Capitan lässt noch auf sich warten.

Ein großer Vorteil ist aus meiner Sicht auch, dass alle erstellten Inhalte auch in jedem Web-Browser problemlos angezeigt werden können, also nicht im System der Software gefangen sind.

Im übrigen ist es natürlich auch egal mit welchem White-Board-System man Open Sankorè verwendet, sei es mit dem Smartboard, dem Promethan Board, den interaktiven Beamern von Epson oder mit dem interaktiven Whiteboard mit Wii-Remote.


Alternative 2: Das iPad als interaktive Tafel verwenden – Explain Everything & Doceri

Allerdings muss man sagen, dass die Anschaffung interaktiver Tafeln zum Preis von 2000-3000€ ohnehin inzwischen überflüssig scheint, wenn man sieht, dass man mit dem iPad ganz ähnliche Zwecke erfüllen kann. Dazu benötigt man jeweilige App,

Dazu gibt es eine Vielzahl von Apps für das iPad, von denen ich zwei hier kurz vorstellen möchte.

Sehr einfach und vor allem intuitiv zu bedienen ist die App Explain Everything (3,99€), mit der sich sämtliche Funktionen der interaktiven Tafelsoftware vom iPad aus bedienen lassen. Dabei kann man, AppleTV vorausgesetzt, irgendwo im Klassenraum sitzen und sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die präsentierten Ergebnisse ansehen.

Zum zweiten ist die App Doceri sicherlich hilfreich, die für das iPad kostenlos ist, die mir allerdings in der Bedienung etwas weniger intuitiv erscheint als Explain Everything. Warum die App doch zu empfehlen ist, können Sie hier nachlesen.

Für diese Konstruktion entstehen Kosten von 400€ für das iPad, 400€ für den Beamer, 60€ für das AppleTV sowie 3,99€ für die App. Insgesamt also deutlich unter 1000€.

Alternative 3: Das iPad als als kooperative, interaktive Tafel – Baiboard

9266392370Allerdings kann man sich fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, diese Technologie für Lehrer und Schüler gleichermaßen zu nutzen, eine Idee, die unter dem Stichwort „Demokratisierung des Beamers“ diskutiert wird. Mit 6-7 iPads, die auf Gruppen in der Klasse verteilt werden (oder natürlich mit eigenen Geräten), einem iPad für den Lehrer lassen sich alle Schülerergebnisse gleichermaßen leicht präsentieren.

Sei es nun mit Hilfe des AppleTVs (und einer der genannten Apps) oder mit Hilfe der interaktiven und kooperativen App Baiboard. Baiboard ermöglicht es von verschiedenen Geräten aus auf eine gemeinsame (oder gruppenspezifische) Tafel-Fläche zuzugreifen und dort gemeinsam seine Ergebnisse zu sammeln und zu präsentieren. Damit ergibt sich eine neue, pädagogisch sinnvolle Nutzung digitaler Tafeln.

Die Kosten für diese Lösung, bei der aber wohl gemerkt alle Schülerinnen und Schüler aktiv werden können, liegen bei 3000-4000€ und damit immer noch unter den Kosten für eine gut ausgestattete interaktive Tafel.

Ein Blick in die nahe Zukunft?

Natürlich ist es schon heute möglich auch das iPadPro (oder vergleichbare Geräte), das ich für Lehrerinnen und Lehrer für besonders geeignet halte, im Unterricht zu verwenden, aber da wird in den kommenden Jahren noch viel passieren müssen. Wenn man es nutzt hat es aber viele Vorteile:

5559643094Zum einen erleichtert alleine die Größe des iPad Pro enorm handschriftliches Arbeiten, da die Größe des Bildschirms fast einer A4 Seite entspricht und man um sauber zu schreiben nicht mehr in das Dokument hinein zoomen muss.

Der zweite große Vorteil ist der Handballenschutz, der im neuen iPad Pro fest integriert ist. Es ist nicht mehr erforderlich, innerhalb der Notizenapp eine Handballenablage zu aktivieren, das war ein abgedeckter Bereich, der keine Stifteingaben annimmt, um zu verhindern, dass man versehentlich mit dem Handballen Punkte oder Striche erzeugt.

So fasst der Blog Schule-Apps die Vorteile zusammen.

Nachtrag nach dem Besuch der Didacta am 17.02.2016:

Nach dem Besuch der Didacta muss ich meine Meinung vielleicht ein wenig revidieren. Die neuen interaktiven Tafeln, zum Beispiel Promethans interaktive Flachbildschirme, kommen ganz ohne Beamer aus, haben eine großartige Auflösung und funktionieren letztenendes ähnlich wie riesige Tablets und sind so für Präsentationszwecke im Klassenraum vielleicht noch besser geeignet als nur Beamer. Allerdings reicht der Preis durchaus an die Kosten für eine klassische interaktive Tafel heran. Großer Vorteil allerdings: es lassen sich alle Inhalte von Android-Geräten, seien es Smartphones oder Tablets, aber auch von iOS Geräten, also zum Beispiel vom iPad, ohne weitere Zusatzgeräte spiegeln. Zudem gibt es rechts und links optional einfache Whiteboards als Flügel, die man benutzen kann, wenn man auf die elektronische Unterstützung verzichten möchte.

Das iPad in Lehrerhand

Es gibt natürlich noch viele weitere Anwendungen, die einem als Lehrerin und Lehrer das Leben erleichtern, aber die hier aufgestellte Übersicht – die sich mit Sicherheit im Laufe der Zeit verändern wird – zeigt, wie sich das iPad im Lehreralltag sinnvoll einsetzen lässt. Ergänzungen und Kommentare sind herzlich willkommen!

Zu Hause bei der Unterrichtsvorbereitung

Zu Hause lässt sich das iPad natürlich gut für die Unterrichtsvoreberieung einsetzen. Ob ich nun Digitale Schulbücher nutze, mich mit Hilfe von iBooks oder Scook inhaltlich vorbereite oder mit Hilfe des Browsers im Netz recherchiere (z.B. auf der Suche nach legal nutzbaren Bildern, wie es sie bei Pixabay oder Photosforclass oder mit Hilfe der NRW-Lehrer-Suchmaschine learnline). Ob ich meine Arbeitsblätter mit Pages erstelle oder mit Scannable (Urheberrecht beachten) Inhalte zusammenstelle, das iPad bietet mir viele Planungs- und Vorbereitungsmöglichkeiten.

Will ich legal Filme mit dem iPad nutzen kann ich mit Hilfe der Software Documents und der (für Lehrer im Rhein-Kreis Neuss kostenlosen) Unterrichtsfilmplattform Edmond passende Filme für die Unterrichtsgestaltung finden.

Um meine Inhalte zu sichern, eignen sich Dateimanager wie
Documents oder der etwas teurere Filebrowser. Mit Hilfe dieser Browser kann ich in meiner Dropbox (Achtung Datenschutz!), aber auch im NRW-System Logineo, das sich momentan im Aufbau befindet, alle meine Daten speichern und ggf. weitergeben.

In Schule und Unterricht

Will ich mit dem iPad präsentieren, muss ich natürlich die technischen Voraussetzungen schaffen, ob ich es nun etwas oldfashioned mit dem VGA-Kabel (+Adapter) oder dem HDMI-Kabel (+Adapter) direkt mit dem Beamer verbinde oder aber kabellos mit Hilfe von HDMI-Kabel und AppleTV oder mit dem weitaus günstigeren EZCast, ist dabei für das Ergebnis fast egal. Ich kann alles, was ich auf dem iPad habe, problemlos mit dem Beamer präsentieren.

Natürlich lässt sich das iPad als auch ganz einfach als Dokumentenkamera nutzen, mit der neuen Split-Screen-Funktion kann ich sogar nur die eine Seite zeigen. Was auf der anderen zu sehen ist, kann nur ich sehen.

Es gibt natürlich auch spezielle Apps zum Präsentieren. So lassen sich auch analoge Postits mit der Postit-App in den Unterricht einbinden. Digitale Präsentationen kann ich mit Hilfe von Keynote erstellen und darstellen. Will ich eine interaktive Tafel, kann ich Doceri oder Explain Everything verwenden. Sollen außer mir noch andere auf die digitale Tafel zugreifen, kann ich dazu Baiboard nutzen. Alle erstellten Tafelbilder lassen sich mit Hilfe dieser Apps auch speichern und weitergeben.

In Sammlungsphasen bietet sich auch die Nutzung von Mindmapping-Programmen, wie Mindmeister oder Popplet an.

Mobile Endgeräte als eignen sich auch, um Feedback einzuholen oder den Schülern (und Eltern) Feedback zu geben. ClassDojo (Achtung Datenschutz beachten) ist so eine App.

Auch meine Kurs- und Notenverwaltung kann ich mit Hilfe des iPads organisieren, so lässt sich mit TeacherTool (27€), eine Version gibt es für eine Klasse kostenlos zum testen, sowohl der eigene Stundenplan als auch die gesamte Funktionalität von Notenbuch und Kursheft abbilden.

Für einzelne Fächer gibt es zudem noch zahlreiche Anwendungen und Apps, die hier aber nicht mehr aufgeführt werden können.

Diese Fortbildung können Sie über das KTeam im Rhein-Kreis Neuss kostenlos buchen.

10 Argumente für Tablets statt Notebooks. Eine Meinung

Aufgrund der Frage eines Schulleiters, ob es gute Argumente für den Einsatz von Tablets anstelle von Notebooks im Unterricht gibt, möchte ich die wichtigsten Argumente aus meiner Sicht anfügen:

  1. Tablets lassen sich in jedem Fach auch für kurze Phasen in den Unterricht integrieren. Im Gegensatz zu Notebooks starten Tablets unmittelbar und sind somit sofort einsetzbar. Sie können auch für kürzere Arbeitsphasen sinnvoll eingesetzt werden. Bei Nichtnutzung legen die SuS die Geräte umgedreht auf die Tische.
  2. Tablets ermöglichen es, sich auszusuchen, wo man lernt. Da die Geräte flexibel sind, kann jeder Schüler selbst entscheiden, wo er mit dem Gerät lernt. Ob in der Bibliothek, im Klassenraum oder auf dem Schulhof – der Lernort kann frei gewählt werden.
  3. 2015-09-24 16.54.34Tablets sind leicht und lassen sich ohne Aufwand und in beliebige Stückzahlen unterteilt transportieren. Auch größere Mengen Tablets müssen nicht mit einem sperrigen Wagen durch die Schule transportiert werden, sondern können, mal in 10er-Packs für eine Gruppenarbeit (verteilt auf drei Klassen), mal in 30er-Stückzahl für die Einzelarbeit im Klassenverband in der Schule in der Schule eingesetzt werden, je nach den Erfordernissen, die durch Inhalte, Lehrpläne und die Wünsche von Lehrern und Schülern formuliert sind.
  4. Auf Tablets gibt es zahlreiche Apps speziell für den unterrichtlichen Gebrauch von Lehrern und Schülern. Es gibt natürlich auch Programme für Notebooks, die sinnvolle unterrichtliche Arbeit ermöglichen, aber die Auswahl an didaktischen Apps ist unübertroffen. Seien es Apps für die Produktion von Büchern, Filmen, Fotos, Musik – einfach und intuitiv bedienbar sind diese Apps für Schüler allemal und damit bleibt für den wichtigen Fachunterricht mehr Zeit.
  5. Wer Fachunterricht digital stützen möchte, ist mit Tablets besser bedient. Will man das Fach Informatik unterrichten, würde ich mit Einschränkungen Notebooks oder feste Computer empfehlen,  für die üblichen Einsätze im Deutsch- oder Mathematikunterricht, im Fach Gesellschaftslehre oder Physik … Es geht hier immer um Lektüre und Recherche, produktive und kreative Arbeit, interaktives Üben, Kollaboration oder die Dokumentation von Unterrichtsinhalten. Hier ist das Tablet die bessere Wahl, weil es flexibler zu nutzen ist.
  6. Tablets ermöglichen einfache, intuitive Multimedia-Produktion. Im Gegensatz zu Notebooks lassen sich die viel mobileren Tablets auch für Film- und Fotoproduktion, Tonaufnahmen an allen gewünschten Orten verwenden, sei es zum Zeitzeugeninterview im Altenwohnhaus oder zum Actiondreh im Sportunterricht. Damit lassen sich unterrichtliche Projekte in schneller und einfacher Form verwirklichen, ohne viel technisches Vorwissen.
  7. Tablets eignen sich inzwischen sehr gut für die Textverarbeitung. Es gibt inzwischen außer gängigen Office-Lösungen zahlreiche auf schulische Vorgehensweisen spezialisierte Apps (z.B. Notability), die gute Textarbeit – handschriftlich und getippt – ermöglichen. Ohne Probleme lassen sich inzwischen auch Tastaturen anbinden, sodass die Argumentation von Christoph Pallaske aus dem Jahr 2012 mir inzwischen nicht mehr recht überzeugend erscheint.
  8. iPads lassen sich zentral pflegen. Im Gegensatz zu Notebooks lassen sich die Apple-Tablets – und bisher nur diese – durch eine zentrale Software auf einen Rutsch verwalten. Der Aufwand für eine solche Verwaltung auf Notebooks scheint mir höher.
  9. Von Tablets lässt sich gut präsentieren. Ob mit dem iPad, einem Android-Tablet oder mit einem Surface: Mit Hilfe kabelloser Empfänger lassen sich alle Schülerergebnisse problemlos von jedem Schülerplatz aus mit dem Beamer präsentieren. Ohne Kabel!
  10. Die Akkulaufzeit von Tablets ist hoch. Wer ein Notebook mit einer einem Tablet vergleichbaren Akkulaufzeit (10 Stunden) kaufen möchte, landet leicht bei Kaufpreisen von über 1000€.

Weitere Argumente für den Einsatz von Tablets bietet der Film zum Mobilen Lernen, der in Kürze im Rhein-Kreis Neuss auch online auf der EDMOND-Plattform verfügbar ist.