Unterrichtsergebnisse digital und multimedial organisieren und dokumentieren

In diesem Workshop lernen die Kolleginnen und Kollegen, von der Grundschule bis zum ZfsL, wie sich auf einfache Art und Weise Ergbebnisse dokumentieren lassen. Zentral ist dabei immer die extrem einfach zu nutzende App BookCreator, die sich sowohl als App für das iPad, aber auch – im Chromebrowser – als Online-Variante auf allen Tablets und Notebooks nutzen lässt (egal, ob Windows oder Android).

Immer wieder werde ich gebeten, die Ideen und Materialien, die im Laufe der Workshops im Bezug auf die Nutzung des BookCreator genannt werden, noch einmal zusammengefasst darzustellen, was ich hiermit versuche.

Ergebnissicherung bei der Gruppenarbeit – ein Beispiel

Grundsätzlich lässt sich mit Hilfe der App und 6-7 iPads oder Notebooks in einem Kurs oder einer Klasse sehr leicht die Ergebnissicherung einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit organisieren, etwa wenn Steckbriefe zu verschiedenen Ländern in Asien erstellt werden:

  1. Schritt: SuS erarbeiten mit Hilfe verschiedener Onlinematerialien (wie etwa diese) und Offline-Materialien und in einem vorgegebenen Rahmen (etwa orientiert an diesem Arbeitsblatt, wobei das aus meiner Sicht etwas lahm ist) einen Steckbrief auf mehreren Seiten im BookCreater zu einem bestimmten asiatischen Land.
  2. Schritt: Wichtige weiterführende Seiten können als Link integriert werden, eine Karte des Landes, Youtube-Videos usw. über die „Einbetten-Funktion“ eingebaut werden.
  3. Schritt: Die erarbeiteten Steckbriefe werden auf einem iPad, z.B. dem Lehrergerät gesammelt und dann zu einem Asien-Buch zusammengeführt werden, das genauso einfach auch wieder mit SuS geteilt bzw. sogar online veröffentlicht werden kann.

Konkrete Unterrichtsideen für die Nutzung des BookCreators

  • Im Fremdsprachenunterricht lassen sich sehr einfach Bücher erstellen, etwa mit Fotos von Sehenswürdigkeiten aus London (von Pixabay, Photosforclass oder selbst gemacht), die dann beschrieben werden – als Text aber auch mit einer Audioaufnahme, das geht natürlich auch schon in der Grundschule,
  • Szenen aus einem Roman oder Jugendbuch können einfach nachgestellt, fotografiert und mit der Comic-Funktionaliät mit Sprechblasen versehen werden,
  • historische Figuren können mit Hilfe von Fotos integriert werden und Sprechblasen mit Aussagen bzw. Gedankenblasen mit nicht geäußerten Meinungen verdeutlicht werden,
  • Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht können gefilmt, fotografiert und dokumentiert werden. Dabei können z.B. diese Hinweise für die Erstellung eines Versuchsprotokolls genutzt werden,
  • im Deutsch-Unterricht, aber auch in den Fremdsprachen können mit dem BookCreator Gedichtbände angelegt werden, in denen die Gedichte als Text, aber auch als Audio oder vielleicht sogar als StopMotion-Film zu finden sind,
  • für den Geschichtsunterricht lassen sich historische Bauwerke, Denkmäler, Lernorte vor Ort dokumentieren, um dann im BookCreator in einen sinnvollen Kontext eingebaut zu werden,
  • fotografische Sammlungen von Pflanzen im Wald, die sogar mit der App PlantNet oder Flora Incognita (auch für Android) bestimmt werden können, lassen sich sehr leicht erstellen,
  • Steckbriefe von Tieren, die während eines Zoobesuchs fotografiert wurden oder mit Hilfe der App Eugene’s Pets bzw. Zoo Kazam per Augmented Reality in den Raum geholt und dann abgelichtet worden sind, sind leicht zu erstellen,
  • auch Tierbeschreibungen könnten so leicht zu einem Tierbuch zusammengestellt werden (die Idee stammt von Bob Blume, aber ich weiß nicht mehr, wo ich sie finde),
  • im Kunstunterricht können im Museum Kunstwerke fotografiert und dokumentiert werden,
  • im sozialwissenschaftlichen Unterricht können Interviews, natürlich mit Zustimmung der Interviewten, im BookCreator in einen größeren Kontext eingeordnet werden, egal, ob als Audio-Datei oder als Video,
  • auch ein Vokabel-Heft mit dem BookCreator ist denkbar, lassen sich doch Wörter und Bilder, aber eben auch Audios einführen (wenn die neue Funktion AutoDraw vollständig integriert ist, wird einem dies sogar noch leichter gemacht),
  • schließlich lässt sich mit dem BookCreator auch ganz einfach ein Heft führen, falls SuS ein eigenes Gerät zur Verfügung haben.

BookCreator-Bücher als vorbereitete Arbeitsmaterialien

Zudem lassen sich natürlich durch den Lehrenden auch schon vorbereitete BookCreator-Bücher erstellen, die dann von den Kindern mit Inhalt gefüllt werden können. Zum Beispiel können mit der Comic-Variante ganz einfach Bilder und Audios von fremdsprachigen Vokabeln, in verschiedenen Varianten erstellen oder Tiersteckbriefe, wie in den Büchern von Steffi Maurer, die noch dazu unter einer freien Lizenz von jedem benutzt werden können.

Sie stellt dabei auch sehr schöne Materialien zum Rechnen mit Hilfe des BookCreators zur Verfügung, etwa zum Einmaleins.

Bitte beachten Sie, dass Sie diese Materialien mit dem BookCreator öffnen müssen.

Dieses wunderbare Buch hat Mr. Tee erstellt und stellt es auch zum Download als eBook zur Verfügung. Hier werden die wichtigsten Funktionen des BookCreators einfach und gut zusammengefasst erklärt, letzten Endes stellt das Buch sogar einen Selbstlernkurs für den BookCreator dar. In seinem Padlet finden sich darüber hinaus auch viele weitere Ideen und Links zu Projekten, die mit Hilfe des BookCreators umgesetzt wurden.

Die Welt ins Klassenzimmer holen – Virtuelle und erweiterte Realität im Unterricht

In diesem Workshop werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, digital  die Realität des Klassenzimmer auszuweiten. Ob mit Hilfe einfacher Greenscreentechnologie die Schülerinnen und Schüler in aller Welt unterwegs sein können, auf der Basis von Google Classroom oder ZDF 360° virtuelle Ausflüge unternommen werden oder Objekte und Animationen im Klassenraum mit Hilfe von Augmented Reality lebendig gemacht werden, die Möglichkeiten virtuell den Klassenraum zu erweitern und zu verlassen, sind heute größer denn je. Der Einstieg erfolgt über eine Nutzung von Google Expeditions, die man z.B. mit diesen Pappbrillen nutzen kann.

Hier kann man sehen, wie das im Unterricht aussehen könnte.

Im weiteren Verlauf können im Rahmen einer selbstgesteuerten Stationenarbeit verschiedene Angebote getestet werden.

Station 1 – Merge Cube

Station 2 – BBC Civilisations

Station 3 – JigSpace

Für die Nutzung dieser App muss das Endgerät mit dem WLAN verbunden sein

Station 4 – Geogebra AR

Station 5 – Virtuali-Tee

Station 6 – Areeka

Für diese App ist für den (einmaligen) Download der Informationen ein WLAN-Zugang nötig. Achtung: Sollte der Scan nicht funktionieren, müssen Sie eventuell über das Symbol mit den drei Strichen oben links die entsprechenden Inhalte downloaden.


Station 7 – WWF Free Rivers

Station 8 – WDR 360° VR

Für die Nutzung dieser Apps ist ein WLAN-Zugang nötig. Es ist sinnvoll bei dieser App einen Kopfhörer zu benutzen.

Station 9 – ZDF VR – 360°

Für die Nutzung dieser Apps ist ein WLAN-Zugang nötig! Es ist sinnvoll bei dieser App einen Kopfhörer zu benutzen.

Station 10 – Quiver

Beachten Sie: Wird die Kopiervorlage vorher ausgemalt, werden die Farben im 3D-Scan abgebildet.

Station 12 – Kriegskinder 1933-46 (WDR)

Die in einer älteren Version dieses Artikels vorgestellte App „HP Reveal“ wird leider eingestellt.

Station 13 – ZooKazam

Station 14 – GreenScreen-Apps

In aller Welt unterwegs mit Hilfe der GreenScreen. Mögliche Apps:

GreenScreen (von DoInk)

  • GreenScreen
  • Simpel in der Bedienung

MuseMage

  • GreenScreen
  • Foto- und Videoeffekte (von Regen bis 20er-Jahre-Design
  • Etwas komplexer

TC Studio

  • GreenScreen (auch im Nachrichtenstudio)
  • Teleprompter
  • multimedial und interaktiv
  • Eher komplex

Ideen für den Unterrichtseinsatz:

  • Karikaturenanalyse (in der Karikatur stehend)
  • Kunstwerke besuchen, beschreiben, analysieren
  • Orte in aller Welt besuchen im Fremdsprachenunterricht und in der Zielsprache Texte einsprechen
  • Historische Schauplätze als Hintergrund für historische Reden oder Ereignisse nutzen
  • Gefährliche Experimente im Hintergrund als Video laufen lassen und im Vordergrund erklären
  • Literarische Werke (Gedicht, Romanauszug, Drama) umsetzen
  • Gespräche mit historischen oder literarischen Figuren führen

Nicht vergessen: Als Greenscreen reichen einfache grüne Ikea-Decken aus!

Weitere Tipps & Infos in diesem großartigen Padlet von Tobias Erles und Sabine Strauß

Außerdem empfehlenswert:

Lehrerfortbildung: Digitale Medien im Geschichtsunterricht sinnvoll nutzen

Die Fortbildung zum Einsatz digitaler Medien im Geschichtsunterricht gliedert sich in zwei Teile. Nach einer allgemeinen Einführung unter Nutzung des TPCK-Modells bezogen auf das Fach, sollen im ersten Teil übersichtsartig wichtige Internetangebote für das Fach Geschichte präsentiert werden.

Wichtige Seiten und Angebote

Zur Präsentation und zum Nachlesen für die Fortbildungsteilnehmer habe ich eine Übersichtsseite mit Hilfe von Adobe Spark Pages erstellt. Auf dieser Seite werden sämtliche allgemeinen Angebote, also Quellen, Materialien, Filme, Spiele usw. zusammen gefasst:

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Auf einer zweiten Seite finden sich weitere Angebote, die sich mit speziellen Themen- und Aufgabenbereichen des Faches beschäftigen. Hier werden nur Seiten gesammelt, die sich jeweils mit einem Thema beschäftigen, von Luther bis zum Mauerbau:

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Konkrete Nutzung digitaler Tools im Geschichtsunterricht

Im Unterricht lassen sich diese Seiten nutzen, allerdings gibt es auch viele Apps, die nicht spezifisch für das Fach Geschichte entwickelt wurden, die aber nichtsdestotrotz sehr gut in den Fachunterricht integriert werden können. Schließlich sollen alle Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien auf der Basis des neuen Medienkompetenzrahmens des Landes NRW IN DEN FÄCHERN und nicht etwa in einem Fach Medienkunde entwickelt werden. Daher habe ich für den zweiten Teil der Fortbildung konkrete Aufgabenstellungen aus dem und für den Unterricht zusammengestellt, mit deren Hilfe man digitale Medien in der konkreten unterrichtlichen Arbeit im Fach Geschichte nutzen kann. Diese Aufgabenstellungen werden ergänzt und verändert werden. Anhand dieser Aufgabenstellungen werden in einer Art Workshop die einzelnen Apps vorgestellt und durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – je nach Länge der Veranstaltung – getestet und auf ihre Nutzbarkeit für den Unterricht geprüft. Die bisher entwickelten Aufgabenstellungen finden sich hier:

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Beitragsbild: unsplash-logorawpixel – alle anderen Bildrechte nach einem Klick auf das Bild am Seitenende.

Basisausstattung für Schulen, die mit iPads arbeiten wollen

Aktuell scheint mir die folgende Ausstattung sinnvoll, falls sich eine Schule dazu entschieden hat, iPads für die unterrichtliche Nutzung anzuschaffen, immer eine WLAN-Ausstattung und eine Glasfaseranbindung der Schule vorausgesetzt:

Hardware

  • iPads (Modell 2018) 
  • Projektionsfläche und AppleTV (4. Generation) in jedem Klassenraum, in dem die Geräte genutzt werden sollen. Das AppleTV sollte ins LAN eingebunden sein.
  • Kabelgebundene Anschlussmöglichkeit für externe Geräte neben der Projektionsfläche (HDMI, ggf. VGA, Audio-Anschlüsse, Steckdosen), wie etwa bei dieser einfachen und günstigen Lösung aus Dormagen:

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  • Sinnvoll ist es sicherlich dieses abschließbar in der Nähe des Beamers zu montieren, etwa mit diesen Haltern

Windows-HINWEIS : Auf Windows-Rechnern lässt sich das Programm AirParrot installieren, mit dessen Hilfe jeder Windowsinhalt stabil auch auf dem AppleTV gespiegelt werden kann.

Android-HINWEIS: Für Android-Geräte gibt es die kostenlose App AllCast, um Inhalte des Smartphones oder anderer Tablets auf das AppleTV zu übertragen

Software

Standard-Apple-Software (kostenlos bei jedem Gerät inkludiert):
  • Textverarbeitung (pages)
  • Tabellenkalkulation (numbers)
  • Präsentationssoftware (keynote)
  • Musik-Schnitt und -gestaltung (garageband)
  • Videoschnitt (iMovie)

Weitere Software für den Einstieg für alle Fächer:

  • BookCreator (Bücher einfach selbst erstellen)
  • Baiboard (gemeinsame Online-Tafel)
  • Greenscreen (z.B. DoInk) (Greenscreenaufnahmen)
  • StopMotion Studio (StopMotion-Filme)
  • Popplet (einfache Mindmap)
  • Prezi (Präsentation)
  • Documents (Datenaustausch)
  • Padlet (Zugriff auf interaktive Online-Pinnwand)
  • ThingLink (Bilder interaktiv gestalten)
  • Adobe Spark Video (Videos erstellen)
  • Adobe Spark Page (Internetseiten mit Text und Bildern erstellen)

Achtung: Hier fehlen noch alle fachspezifischen Apps. Diese würde ich sukzessive nach den Wünschen der Kollegen (vielleicht gibt es ja auch direkt Wünsche) installieren. Wer sich über fachspezifische Apps informieren möchte, sei auf diese Übersicht verwiesen: Tablet-Apps im Vergleich.

Ich bin der Meinung, dass Schulen die App-Installation sowie die Betreuung der Geräte einem außerschulischen Dienstleister überlassen sollte, im Rhein-Kreis Neuss etwa der IT für Kommunen, ITK.

Zubehör

Wenn Schulen einen Stift für ihre Geräte wollen, wäre die Anschaffung des Logitech Crayon sinnvoll (50€ im Vergleich zum 100€ teueren ApplePen fast günstig).  Diesen gibt es exklusiv für den Bildungsbereich, also nicht im freien Verkauf.

Ich halte Tastaturen nicht für nötig, es reichen aber einfachste Bluetooth-Tastaturen, wenn wirklich Tastaturen nötig erscheinen.

Aufbewahrung

2015-09-24 16.54.34Mir scheint sinnvoll eine flexible Aufbewahrung in Postkisten mit passend erstellten Einsätzen, wie sie z.B. bei eSchool in Düsseldorf, an Schulen in Essen oder bei uns im Medienzentrum im Einsatz sind. Vorteil: leicht zu transportieren, auch über Treppen, Ladeeinheit wird nicht immer mitgeschleppt, Kabel bleiben bei der Ladeeinheit (USB-Hub).

Hüllen für iPads

Die Geräte selbst müssen natürlich in eine Schutzhülle. Dabei ist wichtig, dass die Geräte vollständig in der Hülle verschwinden und keine Teile der Hülle über die Display-Fläche hinausgehen.

Schränke für die Aufbewahrung

Damit die Geräte sicher aufbewahrt werden sind zudem Tresor-Schränke nötig, wie etwa diese hier.  Achtung: In den Schränken muss ein WLAN-Access-Point zum kabellosen Laden installiert sein und die Möglichkeit bestehen die Geräte mit einem guten USB-Hub mit Strom zu versorgen.

 

 

Tablets in der Grundschule nutzen?

In diesem Blogeintrag wird der Ablauf einer ganztägigen Kollegiumsfortbildung als Einstieg zur unterrichtlichen Nutzung des iPads dokumentiert und mit zahlreichen Querverweisen auf Apps und Materialien versehen.

Wird im Rahmen einer Fortbildung der Umgang mit Tablets im Unterricht eingeübt, müssen natürlich – je nach Vorbildung der Teilnehmer – einige grundlegende Erklärungen erfolgen. Dies lässt sich relativ einfach mithilfe des Buches „Unterrichten mit iPads“ der Didaktikerin Nina Ulrich bewerkstelligen, das damit auch zur weiterarbeiten empfohlen werden kann.

Ausgehend von den Kernkompetenzen in verschiedenen Lehrplänen der Grundschule …

In den Grundschullehrplänen des Landes finden sich zum Beispiel die folgenden Kompetenzerwartungen:

Deutsch
  • Schülerinnen und Schüler nutzen Medien zum Gestalten eigener Medienbeiträge. (S. 33)
  • Schülerinnen und Schüler gestalten sprechend und darstellend Texte (auch) auswendig […]. (S. 32)
  • Schülerinnen und Schüler versetzen sich in eine Rolle und gestalten sie sprecherisch, gestisch und mimisch. (S. 29)
Sachunterricht:
  • Schülerinnen und Schüler recherchieren mit/in Medien (z.B. Internet, Bibliothek) und nutzen die Informationen für eine Präsentation. (S. 50)
Kunst:
  • Schülerinnen und Schüler nutzen Kameras [für] Dokumentationen in Gestaltungs- und Präsentationszusammen-hängen, Klassenaufführungen und Projekttagen (z.B. fotografieren und videografieren). (S. 107)
Englisch:
  • Schülerinnen und Schüler verfassen kurze Texte durch das Zusammenfügen bzw. Ergänzen von vorgegebenen Satzelementen oder Textbausteinen (z. B. Elfchen, Christmas cards, Geburtstagskarten, Postkarten, „Steckbriefe“ von Personen oder Dingen, mini stories). (S. 79)
Musik:
  • Schülerinnen und Schüler halten Klangergebnisse auf Tonträgern fest und reflektieren sie kritisch. (S. 92)

… kann dann die sinnvolle Nutzung der App Book Creator vorgestellt werden.

Rund um den Book Creator

Dazu können die Teilnehmer der Fortbildung sich live und vor Ort (um Missverständniss zu vermeiden) auf die Suche nach herbstlichen Impressionen machen:

  • bunte Blätter verschiedene Baumarten,
  • Zeitlupenaufnahmen von fallendem Laub,
  • Zeitraffer-Aufnahmen einer kriechenden Schnecke
  • und so weiter.

Mit diesen selbst produzierten Inhalten kann nun nach und nach ein Buch oder eine Comicsequenz im BookCreator gefüllt werden. In diesem Zusammenhang werden sämtliche Funktionalitäten des BookCreators vorgestellt.

Anschließend können weitere Apps in den Blick genommen werden, mit deren Hilfe zum Beispiel ein Herbst-Gedicht oder eine herbstliche Dialogsequenz aufgenommen werden können. Dazu kann man Tellagami (hier als kostenpflichtige EDU-Version mit allen Zusatzoptionen inklusive, z.Zt. 5,49€) oder aber PuppetPals verwenden.

Zusatzfunktionen en passant erklären und ausprobieren

Zwischendurch werden weitere grundlegende Funktionen des iPads unmittelbar genutzt, zum Beispiel AirPlay, um die Ergebnisse gemeinsam zu sichten oder Air Drop, mit dessen Hilfe die Ergebnisse auf dem Lehrerrechner gesammelt und zu einem gemeinsamen Buch zusammengestellt werden können. Auch die Weitergabe von Bildern mit Hilfe der Share-Funktion wird in diesem Zusammenhang kurz als Basiswissen wiederholt.

StopMotion-Filme – Gedichte aktiv umsetzen

In einem zweiten Teil, der häufig nach der Mittagspause im Suppenkoma liegt, wird den Teilnehmern in einem kurzen Überblick der Umgang mit der App StopMotion Studio. Die wichtigsten Funktionen zum Umgang mit diesem Programm finden Sie in meinem Blogbeitrag: Film ab: Stop-Motion-Filme mit dem iPad im Unterricht erstellen

Dieses Mal ging es darum eine Auswahl von Gedichten ganz lehrplankonform kreativ umsetzen zu können. Ob mit Lego-Figuren, Russischbrot, Nudelbuchstaben oder dem Bären-Schule-Set von Haribo, relativ schnell kommen die Teilnehmer so zu respektablen Ergebnissen.

Dabei entstanden Filme zu Eugen Gomringers Gedicht Wind, zu Frank Endrikats „Wühlmaus“ oder zu Ernst Jandls „Im Park“, insgesamt sehr schöne Umsetzungen. Hier können Sie die entstandenen Videos ansehen: „Wind“, „Wühlmaus“ sowie „Im Park“

 

Die fertigen Filme lassen sich anschließend nicht nur in iMovie schneiden und vertonen, sondern sie können selbstverständlich auch in das eigene BookCreator-Buch importiert und somit Teil des eigenen Portfolios werden.

Alternativ kann auch gezeigt werden, wie mit der App Garage Band auf einfachste Weise ein Hörspiel oder ein Podcast produziert werden kann, z.B. mit Hilfe des kostenlosen didaktischen Materials: Ein Märchen spielen, sprechen, lesen – Lerneinheit mit Unterrichtsmaterial und didaktischen Anregungen (Auditorix).

Beispielhafte Apps zum individuellen Arbeiten

Abschließend werden verschiedene Apps aus dem Bereich Deutsch als Zweitsprache (Einstieg Deutsch – kostenlos, MultiDingsda- teuer), Mathematik (SliceFractionsKönig der Mathematik, MathFight), dem Fach Sachkunde (Google Earth, Erde 3-D, Wo liegt das?) als Möglichkeit für individualisierendes Arbeiten im Unterricht kurz vorgestellt.

Weitere Hinweise auf Apps

Als Übersicht über zu verwendende Apps eignet sich das Papier der Medienberatung Steinfurt, sowie die kollektiv erstellte Übersicht über sämtliche Apps, die für den Unterricht geeignet sind (auch für Android und Windows Tablets), die vor einiger Zeit auf diesem Blog gestartet wurde.

Interaktive Tafelsoftware: Notebook, Classflow und das Tablet…

Im Unterricht wird immer wieder die Tafel benutzt, ob von Schülerinnen und Schülern oder Lehrern. Ein Vorteil der Digitalisierung ist sicherlich, dass man SuS die Tafelbilder problemlos zur Verfügung stellen kann, indem man diese mit dem Smartphone abfotografiert und z.B. über Moodle zugänglich macht oder über Twitter…

Will man das Tafelbild direkt mit Hilfe des Computers und einer digitalen Tafel erstellen, gibt es unterschiedliche White-Board-Software, die zu den verschiedenen Hardware-Systemen gehört. Prinzipiell arbeiten diese mehr oder weniger gut mit den Softwareangeboten zusammen. Momentan sind die bekanntesten Systeme von interaktiven Tafeln (über Kommentare, Ergänzungen und Tipps diesbezüglich unten auf dieser Seite freue ich mich):

Meine bevorzugte Variante ist allerdings die Nutzung des iPads zur Erstellung von Tafelbildern. Hier ein einfaches Tafelbild, das mit Hilfe von Explain Everything erstellt wurde:

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Welche Software gibt es?

Zunächst muss man wissen, dass die verschiedenen Firmen ihre Software in der Regel nur für ihre eigenen interaktiven Tafeln lizensieren. Allerdings ist trotzdem häufig auch eine andere Nutzung möglich. Wer rechtlich sicher agieren möchte, dem sei die absolut kostenlose, nicht-kommerzielle Software OpenSankoré empfohlen.

Alle im folgenden genannten Tafel-Programme verfügen über die folgenden Grundfunktionen: „Interaktive Tafelsoftware: Notebook, Classflow und das Tablet…“ weiterlesen

Tablet-Apps – ein Vergleich

iPad-Fortbildungen moderieren macht Spaß! Immer so lange, bis das Gespräch auf die hohen Preise der Geräte und auf den Vergleich verschiedener Tablets im allgemeinen kommt. Ich bin aber zugegebenermaßen auf anderen Geräten nicht genauso firm, wie mit dem täglichen Arbeits- und Kulturzugangsgerät, das ich regeälmäßig nutze. Gibt es eine App, die dasselbe kann auch auf dem Android -Gerät? Kann mein Windowstablet das genauso? Um diese Frage zu beantworten, habe ich über Twitter tablet-fachlich versiertere Kollegen gebeten, mit mir eine Tabelle auszufüllen. 

Vieles geht auch mit anderen Tablets
Die Tabelle zeigt: Es gibt inzwischen viele Apps oder vergleichbare Programme für alle Betriebssysteme. Allein die große Anzahl der Anwendungen verdeutlicht, dass sich die Geräte aneinander annähern.

Ob sich die Intuitivität der Nutzung und eine sinnvolle Anwendung im Unterricht vergleichen lässt, vermag ich natürlich noch nicht zu beurteilen. Allerdings werde ich einfach nochmal andere Geräte ausprobieren, nur dann kann man sich ein ausgewogenes Bild machen.

Vorteil: Pflege der Geräte für den Admin beim iPad am einfachsten?

Als zentrales Argument für die Nutzung von iPads wird häufig auch die zugegebenermaßen einfache Wartung und die Versorgung mit Updates über den Apple Configurator genannt. Auch hier fehlen mir noch Erfahrungswerte, wer mag, darf gern in den Kommentaren ergänzen.

Die Tabelle darf natürlich jederzeit ergänzt werden! Dank an Martina Grosty, Christian Conradi, Chris Wolcott, Lars Reitze, Wolfgang Schwarz und alle anderen, die mithelfen!