Post-its mit QR-Code, Aufgaben, als „Fleißkärtchen“ oder womit auch immer bedrucken

Wenn man weiß, dass man Post-its mit Hilfe seines Druckers mit individuellen Inhalten bedrucken kann, lässt sich diese Funktion für sehr verschiedene Zwecke nutzen.

Individuelle Aufgaben für Gruppen oder einzelne Schülerinnen und Schüler und – was ich besonders cool finde – auch QR-Codes, die man vorher selbst erstellt hat (siehe meinen Eintrag zu QR-Codes) lassen sich so ohne weiteres auf ein Post-it drucken und an der Stelle aufkleben, wo sie hingehören.

Wie drucke ich auf Post-its?

Das Prinzip ist einfach: Ich drucke mir eine Vorlage – wie man sie zum Beispiel hier findet – einmal leer aus, klebe die Post-its auf und jage das beklebte Blatt ein zweites Mal durch den Drucker. Achtung: Die Ausrichtung der Post-its ist dabei wichtig. Wer es genau wissen will, schaut sich einfach dieses Video an:

Meine Verwendungsideen

Ich habe die Post-its bisher für verschiedene Zwecke verwendet.

Beispiel für QR-Code unter der Deutscharbeit
Beispiel für QR-Code unter der Deutscharbeit

So habe ich mehr oder weniger individuelle QR-Code-Links auf die Post-its gedruckt und den Schülerinnen und Schülern jeweils passend unter ihre Deutscharbeiten geklebt. Oder es gab Post-its mit kurzen Zitaten von Romanfiguren, die den Figuren dann zugeordnet werden mussten. Möglich ist es auch einfach einen Arbeitsauftrag oder eine Sprinteraufgabe auf das Post-it zu drucken.

Auch schnelle QR-Code-Verweise auf aktuelle Materialien z.B. auf eine Moodle-Seite oder einen Zeitungsartikel lassen sich so unmittelbar in das Schulbuch oder das Schülerheft kleben. Eine großartige Möglichkeit Online-Lernen und traditionelles Lernen einfach miteinander zu verbinden.

Besonders schön dabei ist natürlich, dass die QR-Quadrate auf die Post-it-Quadrate bestens zu passen scheinen. Ich freue mich auf weitere Ideen in den Kommentaren.

Weiterführende Links

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„Darf ich denn jetzt eigentlich Seiten aus dem Schulbuch scannen?“

Und am Ende noch den Schülerinnen und Schülern per Mail zuschicken? In einer meiner Fortbildungen kam genau diese Frage im Zusammenhang mit Copyright-Bestimmungen bei Fotos auf.

Eine ausführliche Antwort darauf gibt wieder einmal eine Seite des Lehrerfreunds. Kurz gesagt: Ich darf natürlich schon, aber nur in sehr begrenztem Umfang. Per Mail verteilen ist dabei auch möglich, aber keinesfalls eine Verbreitung über Lernplattformen wie Moodle. Genaueres findet sich anhand von eindeutigen Fragestellungen auf der Seite des Verbands für Bildungsmedien.

Wer bei Bildern sicher gehen will, dem seien für den Einsatz in der Unterrichtsvorbereitung, aber auch für die Nutzung mit Schülergruppen die beiden folgenden Bildersuchmaschinen empfohlen.

Pixabay – hier gibt es gemeinfreie Bilder, das heißt alle Bilder dürfen für alle Zwecke kostenfrei genutzt werden.

Photos for Class – die hier gefundenen Bilder hier werden aus Flickr herausgesucht und mit einer passenden Lizenz (kleiner schwarzer Kasten nach dem Download, Beispiel siehe Beitragsbild oben) direkt im Foto versehen. Danach kann man die Fotos problemlos nutzen, weil die Rechte eingehalten sind.

Wollen Sie Schülerinnen und Schüler eine rechtlich einwandfreie Nutzung beibringen, können Sie diese Info-Seite zu den wichtigsten Regelungen nutzen.

Bei youtube-Videos gelten die in diesem Blogbeitrag genannten Regeln.

Moodle-Einführung in didaktischen Häppchen

Wer mit Moodle arbeiten möchte, insbesondere, wer neu mit Moodle arbeitet, für den sind die Erläuterungen auf der Seite der bayerischen Medienberatung ganz großartig.

In kleinen Häppchen wird hier nicht nur jede einzelne Aktivität und Materialvariante genau erläutert und ihr Einsatz erläutert, sondern es gibt auch sinnvolle didaktische Kommentare, dies selbst für langjährige Moodle-Nutzer oft interessant sind. Hier finden sich klug ausgewählte Einsatzszenarien für die einzelnen Elemente, die die Arbeit mit Moodle sicherlich bereichern können.

Viel Spaß bei der Nutzung dieser klugen Materialien.

Wie bekomme ich meine Dateien vom iPad in Moodle

1. Schritt: Verteilen der Datei auswählen

        verteilen

2. Schritt – Öffnen der Datei in einer anderen App: iCabMobile

in anderer app oeffnen eins

oder so

in anderer app oeffnen 2

3. Schritt: iCabMobile als „Empfänger“ der Datei auswählen!

icabmobile

4. Schritt: Übertragung der Datei nach iCabMobile akzeptieren

 downloadsicab
Für die Sicherheitsfanatiker: Im Download-Ordner nachsehen, ob die neue Datei vorhanden ist!
dateienicab

5. Schritt: Aufgabenabgabe in Moodle öffnen – „Abgabe hinzufügen“ auswählen

abgabe icab

6. Schritt: Datei hochladen – „Datei auswählen“ aus Downloads – Datei hochladen (siehe Tipps!)
upload icab
Tipp 1: 
In den Netzwerkeinstellungen des Browsers iCabMobile muss – einmalig –
in den Einstellungen (Zahnrad auf der Startseite oben rechts)
bei „Netzwerk“ (scrollen!) die Einstellung „Uploads via“>>> „iCab Mobile“ ausgewählt werden.
einstellungen icab
 
Tipp 2: 
Es kann sein, dass man zweimal auf den „Datei auswählen“-Button klicken muss, damit das in Schritt 3 gezeigte korrekte Auswahlfenster erscheint!
Wer das ganze noch einmal als Video sehen möchte, kann das hier tun!

Die wichtigsten iPad-Apps für Schülerinnen und Schüler

Auf dieser Seite möchte ich ganz subjektiv die wichtigsten Apps für den Unterricht mit iPads kurz vorstellen und erläutern. Die Apps und Links auf dieser Seite werden stetig überarbeitet und ergänzt. Ich bitte aber auch die Linksammlung unten auf der Seite zu beachten, die zu vielen weiteren großartigen Quellen verweist!

App-gesteuerte Kollaboration

Interaktives Lernen und Arbeiten

Vor allem gibt es in diesem Bereich aber ein immer größer werdendes Internetangebot, das mit den Tablets im Unterricht jederzeit genutzt werden kann.

Produktions- und Handlungsorientierung

FILM

Recherche für Unterrichtszwecke

  • iCabMobile – InformationDownload – Video – erstklassiger Browser mit vielen Zusatzfunktionen z.B. zur Moodle-Nutzung
  • i-nigmaInformationDownloadauch für Android – schneller QR-Code-Leser, mit dem einfach Internetseiten im Unterricht zugänglich gemacht werden können
  • NotabilityDownload – statt Schulheften sinnvoll
  • SimplepediaDownload – netter Wikipedia-Reader
  • WörterbücherEnglisch (29€), Deutsch – teuer
    Alternativ: Leo.org mit Link auf dem Desktop
  • Digitale Schulbücher – Download – geht halt nicht anders
  • OnleiheDownload – in der Stadtbücherei online ausleihen
  • Bluefire ReaderDownload – Leseapp für Onleihe-Bücher

Dokumentation und Präsentation von Unterrichtsergebnissen

  • Notability (s.o)
  • PoppletDownload – mehr als Mindmapping
  • PreziDownload – Prezis nutzen
  • MindmasterDownload – Mindmapping
  • Pages – bereits enthalten  – Textverarbeitung
  • DocumentsDownload – Dateiverwaltung, mit dem Browser lassen sich aber auch Edmond-Videos herunterladen
  • Thing LinkDownload – Bilder beschriften, auch mit Links

Nutzung medialer Vielfalt

iPads für die Lehrerhand

  • FileBrowserDownload – alle Dateien im Überblick
  • TeacherToolDownload – Noten, Kurshefte, Fehlzeiten
  • minu timerDownload – „noch 10 Minuten“
  • geddit – Download – für stark lehrerzentrierten Unterricht
  • PlickersDownload – cool für schnelle Tests und Abstimmungen

Weiterführende Links

Moodle für absolute Anfänger

Hinter dem dem kleinen Wort Moodle verbirgt sich eine internetbasierte Lernplattform, die jeder Lehrer in seinem Unterricht einfach und flexibel nutzen kann. Ob den Schülern Links auf Internetseiten, Dokumente oder Filme zugänglich gemacht werden sollen, ob sie Tests oder komplexe Aufgaben lösen müssen oder mit Schülern einer Partnerschule diskutieren möchten, Moodle macht all das auf einfache Weise möglich.

Warum ist der Einsatz von Moodle sinnvoll?

In zwei wesentlichen Bereichen ist der Einsatz von Moodle dabei interessant und wichtig. Zum einen lässt sich die private Zeit von Schülern, die immer deutlicher auch an Computer und neuere Medienangebote gebunden ist, mit einem System wie Moodle für fachliche Zwecke nutzen. Zum anderen ermöglicht Moodle aber eine integrierende Einbindung sämtlicher in der Vermittlung historischen Geschehens verwendeter Medien (Texte, Filme, Tondokument, Fotos, historischer Gemälde, Karten) in einem übersichtlichen und einfach zu verwendendem System, mit dem Bezüge etwa zwischen Texten und Filmen gut und überzeugend dargestellt werden können. Zudem bleiben sämtliche eingestellte Materialien für die Schüler langfristig auch für die Nachbereitung verfügbar. Schließlich ermöglicht Moodle durch die zahlreichen kooperativen Aktivitäten (etwa die gemeinsame Arbeit an einem Text oder die Diskussion in Foren) spezifisch historische Herangehensweisen an diese Materialien.

Materialien anbieten, Aktivitäten einfordern

Wenn ein Moodle-Kurs erstellt wird, enthält er zunächst keine Inhalte, aber er bietet – wie Hilbert Meyer es für reale Unterrichtsräume vorsieht – eine vorbereitete Umgebung, in der eine überzeugende Grundstruktur eine übersichtliche, verlässliche Ordnung bietet, die den Schülern bei regelmäßiger Nutzung die Orientierung erleichtert. Die Inhalte für den Kurs kann jeder Lehrer selbst zusammenstellen und so die Kursschablone mit Bildern oder Karten, Texten und Informationen individuell gestalten und füllen. Dabei kann er einerseits Materialien einstellen, andererseits den Schülern Aktivitäten ermöglichen.

Nutzerabhängige Zugangsberechtigung

Diese Inhalte sind bei Moodle nur für zugelassene Nutzer zugänglich. Wollen Schüler die Materialien nutzen, müssen sie sich mit ihrem Namen anmelden und können nur dann in den Kurs, wenn der Lehrer ihnen den Zugang ermöglicht.

Materialien einstellen

Um in Moodle Materialien zur Verfügung zu stellen, muss der Unterrichtende lediglich den Block im Kurs auswählen, den er mit Inhalt füllen möchte. Dort kann ein Link eingefügt werden, der dann auf eine Quelle oder einen Sekundärtext (als PDF oder auch im Word-Format), auf historische Karten, Gemälde oder Fotografien, einen Film (etwa in der ZDF-Mediathek), eine Brandt-Rede, das Lied „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ oder etwa eine schöne Animation zu Napoleons Kriegstaktik verweist; alle Medien lassen sich im Kurs abspielen, sind damit an einer zentralen Stelle für alle verfügbar. Auch Internetseiten mit historischen Materialien (etwa eine Seite des LeMo-Seite des Deutschen Historischen Museums oder Auszüge aus den Informationen zur Politischen Bildung) können so höchst komfortabel eingebunden werden. Dabei können diese Materialien entweder vom Lehrer im Bereich eines Kurses hochgeladen werden oder es wird einfach auf andere Internetressourcen verlinkt.

Aktivitäten einfordern

Seine eigentlichen Stärken entfaltet Moodle aber erst bei Nutzung der zahlreichen Aktivitäten. Schülern können etwa Aufgaben gestellt werden, die sie (z.B. als Hausaufgabe) schriftlich bearbeiten müssen. Man kann ihnen ermöglichen Dateien (etwa eine Präsentation) hochzuladen. Der Lehrer hat damit einfachen Zugriff auf alle Arbeitsergebnisse, kann diese online benoten, die Schüler sehen jeweils nur ihre eigenen Arbeitsergebnisse und ihre Bewertungen.

Will man hingegen, dass Schüler auch die Ergebnisse ihrer Mitschüler sehen oder miteinander an einem Thema arbeiten, kann man sie in Gruppen einteilen und gemeinsam an Wikis arbeiten lassen. Auch die Arbeit in Foren kann kooperatives Arbeiten sinnvoll initiieren. Ein digitales Glossar, in dem historische Fachbegriffe im Verlauf einer Unterrichtssequenz gesammelt und von den Schülern erklärt werden sollen, rundet diesen Bereich ab.

Sollen die Schüler Schritt für Schritt einen Themenbereich erarbeiten, will man ihnen eventuell eine individualisierte Arbeitstiefe ermöglichen, lässt sich das mit Hilfe einer Lektion einfach realisieren.

Zudem stellt Moodle dem Pädagogen eine Test-Funktion zur Verfügung, die verschiedenste Frage- und Antwortmöglichkeiten erlaubt, vom einfachen Multiple-Choice-Test, die automatisch ausgewertet werden können, bis hin zu echten Freitext-Antworten, deren Bewertung noch vom Unterrichtenden vorgenommen werden muss. Will man bestehende Online-Aufgaben (sog. Hotpotatoes) übernehmen, lassen sich diese in den Kurs integrieren, Schülerergebnisse bekommt der Lehrer dann auch angezeigt.

Schließlich sei das Feedback-Formular erwähnt, mit dem zu allen Fragen und Themenbereichen die Rückmeldung der Schüler eingeholt werden kann. Die übersichtliche und strukturierte Auswertung für den Lehrer übernimmt dabei Moodle.

Moodle regelt den Zugang zum Kurs so, wie der Lehrer es einstellt, das heißt, dass nur diejenigen Zugang haben, denen der Lehrer es vorher gestattet hat. Auch Sie müssen sich deshalb anmelden. Sie sehen diesen Kurs dann aus der Sicht eines Schülers, Sie dürfen alle Funktionen auch jederzeit aus Schülersicht ausprobieren.

Links

Weitere Informationen erhalten Sie im kostenlosen und trotzdem guten eBook „Am Anfang steht der leere Kurs“.

Sehr empfehlenswert ist der Moodle-Selbstlernkurs des österreichischen EduMoodle. Hier lernen Sie alle Aspekte von A-Z!

Eine gute Einführung in Moodlefindet sich auch bei der Lehrerfortbildung Baden-Württemberg.

Auf den Demoseiten der Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg lassen sich auch gezippte Kurse herunterladen. Auch in der Schaubude des Landesamts für Pädagogik und Medien lassen sich Kurse ansehen und (jeweils im Kurs) herunterladen (Anmeldung erforderlich).

Pimp your Moodle – Web 2.0 in Moodle nutzen

Wikipedia bezeichnet den Begriff „Web 2.0“ als „ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets […] verwendet wird. Hierbei konsumiert der Nutzer nicht nur den Inhalt, er stellt als Prosument selbst Inhalt zur Verfügung. […] Die Verwendung des Begriffs nimmt jedoch zugunsten des Begriffs Social Media ab.“ In der Fortbildung geht es um die Einbindung dieser Elemente, entweder zum Zwecke der Nutzung für den Unterricht oder aber um den Schülerinnen und Schülern echt interaktiv zu arbeiten. Youtube beispielsweise ermöglicht einerseits die Nutzung von filmischen Inhalten, eröffnet aber andererseits auch die Chance eigenes Material online zu stellen.

Mit den folgenden Web-2.0-Angeboten wird in der Fortbildung gearbeitet. Prinzipiell funktioniert die Einbettung der Angebote immer gleich. Zunächst findet man den entsprechenden Einbettungscode (HTML-Code), kopiert diesen und fügt ihn dann in Moodle an der passenden Stelle – z.B. im Rahmen einer Aufgabe – ein. Das geht einfach, wie das folgende Video zeigt:

Virtuelle Vergangenheit: Google Maps

Mit Google Maps, dem Kartendienst von Google lassen sich nicht nur Karten, sondern mit Hilfe von Google Street View auch Straßenzüge anzeigen. Das lässt sich mindestens für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht sinnvoll nutzen.

Die Kölner Plattform Segu – selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht – zeigt beispielhaft, wie man im Unterricht sinnvoll mit Google Earth arbeiten könnte.

Üben, üben, üben: Quizlet

Quizlet_logoEine wirklich gute Plattform, mit der sich einfach Karteikarten zum Vokabellernen erstellen lassen, ist Quizlet. Vor allem die Tatsache, dass von vielen in Deutschland genutzten Fremdsprachenbüchern zahlreiche Übungen bereits online verfügbar sind, ist sicherlich vorteilhaft. Aber auch für andere Fächer lässt sich Quizlet nutzen.

Ob Sie nun Ihre Schülerinnen und Schüler mit Karteikarten lernen lassen wollen oder eine der anderen Spiel- und Übungsformen (etwa die interaktive Zuordnungsübung), präferiert werden, bleibt Ihnen überlassen. Die verschiedenen Einbettungscodes für die unterschiedlichen Übungensformen findet man unter More/Embed.
Wer möchte, kann seine Schülerinnen und Schüler übrigens auch als Gruppe auf der Plattform eintragen, dann können Ergebnisse gesichtet werden.

Wohlfühlüben: Learning Apps

learningappsEine weitere Möglichkeit etwas bunter und ansprechender gestaltete interaktive Übungen in Moodle zu integrieren sind die sogenannten Learning Apps. Ganz ohne kommerzielle Interessen von der Pädagogischen Hochschule in Bern entwickelt, stellt dieses Online-System eine erstklassige Plattform für Übungen zusammen. In großartiger Weise können mit Moodle die „Bausteine […] in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden“ (learningapps.org). Ob man nun selbst Übungen beisteuern möchte – das geht ganz einfach – oder nur die vorhanden Übungen nutzen will, die Einbettung in Moodle funktioniert einfach, indem man nach dem Öffnen einer Übung unten rechts (hinter dem Wort Einbetten:) den HTML-Code kopiert.

Coole Präsentationen: Prezi

preziWikipedia schreibt: „Prezi ist ein plattformunabhängiges cloud-abhängiges Präsentationsprogramm. Mit der Software kann auf Basis der Flash-Technologie eine Präsentation auf einem virtuellen, unendlich großen Blatt Papier erstellt werden, auf dem man sich durch Maussteuerung bewegen sowie hinein- und heraus zoomen kann.Auch hier gilt: selbstgemacht oder „geklaut“, Prezis lassen sich in Moodle nutzen. Auf der Startseite versuchen die Prezi-Mitarbeiter einen zu einer kostenpflichtigen Nutzung zu bringen, es geht aber auch ohne.

Gemeinsam sind wir stark: Etherpads

etherpadWollen Sie, dass Ihre Schüler gleichzeitig und gemeinsam an einem Text arbeiten können? Dazu eignen sich Etherpads. Ein Etherpad erlaubt es mehreren Nutzern gleichzeitig einen Text zu bearbeiten, der bei allen Teilnehmern gleichzeitig sichtbar wird.

Einen ersten Versuch können Sie auch mit Titanpad starten. Dazu legen Sie ein eigenes Etherpad an und laden z.B. per Mail andere Benutzer zur Mitarbeit ein. In Moodle lässt sich ein solches Etherpad einfach integrieren, indem man auch hier wieder den Code kopiert und einfügt.

Virtuelle Seifenblasen: bubbl.us

Bei bububblbbl.us handelt es sich um eine kleines Tool, mit dem sich in einer Art Mindmap Ideen sammeln und online zusammenstellen lassen.

Gemeinsam an der interaktiven Tafel: Groupzap

groupzapInteraktive Tafeln haben sich in vielen Schulen schon durchgesetzt, mit Groupzap können Sie eine solche Tafel zur Livebearbeitung in Ihren Moodlekurs integrieren.

Kleine Ansagen mit dem Avatar: Voki

Einen kurzen Text können Sie durchaus von einem Avatar diktieren lassen, auch wenn diese Anwendung sich sicher eher für kleine Nettigkeiten eignet. Probieren Sie es aus. allerdings ist hier eine Anmeldung nötig, damit man überhaupt einen Avatar erstellen kann.

Fazit

Insgesamt lässt sich sagen, dass es bei vielen der vorgestellten Seiten ein kostenloses Angebot zum Ausprobieren gibt, andererseits aber auch ein meist gestaffelte kostenpflichtiges Angebot verfügbar ist. Der Vorteil daran ist, dass man gefahrlos alle Funktionen ausprobieren kann. Hält man das Angebot für unverzichtbar – wie immer schon bei der Abschaffung von Schulbüchern – ist man u.U. Ja auch bereit die Kosten zu übernehmen.

Weiterführende Links

Eine erstklassig erschlossene Auswahl von Web-2.0-Anwendungen, sortiert nach typischen Situationen in der Schule gibt der Krefelder Gesamtschullehrer Alfons Musolf auf seiner Internetseite. Hinter den Links verbergen sich teils umfangreiche Erläuterungen und sinnvolle Erklärungen.

Eine amerikanische Seite, auf der amerikanische Kollege David Kapuler die fünfzig wichtigsten Seiten mit Web 2.0-Anwendungen im schulischen Bereich zusammengestellt hat (engl.)

Bunte Internetseite desselben Autors bei Pinterest, die eine gute Übersicht über Web 2.0-Anwendungen in der Schule gibt.

Blog des Amerikaners Jeff Dunn (Stand 2011, zum größten Teil aber immer noch aktuell) mit guten Beschreibungen von „classroom tools“ (engl.).

Eine gute Übersicht über Web-2.0-Anwendungen und ihren Unterrichtseinsatz bietet auch der österreichische Bildungsserver.

Letzte Fortbildungstermine

18.03.2014 – Dormagen
24.09.2014 – Kamp-Lintfort

Sie können diese Fortbildung in NRW für Ihre Schule kostenlos buchen beim Kompetenz-Team Neuss.